Siga Problem#2: Größe und Gewicht

Wir lieben sie alle, die kleinen grünen Männchen von Siga. Sie gehören zum absoluten Grundstock von PR, eingeführt in der phantastischen Zeit von 100 bis 200.

Klar, Siganesen sind klein, ungefähr 1/8tel bis 1/10tel des Durchschnittsterraners. Und auch wenn das rein physikalisch nicht geht, Schwamm drüber. Schlucken wir einfach, gehört dazu. Das ein Achtel der Höhe auch ein 512tel  (8*8*8) des Volumens bedeutet wird da kaum beachtet, genausowenig dass die Komplexität eines Menschen garnicht so weit verringert werden kann. Ist halt ein Hyper-Modifikations-Mutierungs-Effekt. Basta. Wir haben halt so kleine Protagonisten.

Was man aber nicht wegdiskutieren kann ist, dass verschiedene physikalische Größen mit Oberfläche und Volumen skalieren und nicht mit der Höhe. Das oben erwähnte 500stel im Volumen gilt halt auch für das Gewicht. Wenn ein Durchschnitt-Großer 1,75 m hoch ist und 80 kg wiegt, dann sind es bei einem 22 cm großen Siganesen halt eben nur 160 Gramm. Anders als beim Technik-Problem, wo früher schon immer mal geschlampt wurde (nicht so extrem wie heute), wird das beim Gewicht heute leicht mal vergessen. Anstelle 1:500 wird dann auch mal angenommen das Gewichtsverhältnis war nur 1:80, was bedeutet dass obiger Modellsiganese ein ganzes Kilo wiegt – also ungefähr sechs mal mehr als die Relation hergibt.

Der zugehörige Siganese muss also ein ganz schönes Pummelchen sein – also wenn 480 kg bei einem Terraner noch als Pummelchen durchgeht. Geschildert werden Siganesen aber mit praktisch gleichen Proportionen wie die Großen. Das würde auf ein Spezifisches Gewicht von ca. 6 rauslaufen. Also irgendwo zwischen verrostetem Eisen und Zink. Der Mensch hat ein spezifisches Gewicht von knapp über 1. Was auch der Grund ist, warum wir mit etwas Bewegung schwimmen können. So ein Siganese würde aber untergehen wie ein verrosteter Hammer. Da helfen keine Pralinen. Ich denke wir laufen besser wenn wir zu den original-Werten aus den 70ern zurückkehren.

Ein ähnliches Problem ist die Haut. Sie schrumpft nur quadratisch, das heist die haut eines Modell-Siganesen ist nur 64 mal kleiner als beim  Modell-Menschen, das Volumen aber 512 mal. Der Energieverbrauch zum aufrechterhalten der Körpertemperatur ist aber von genau dem Verhältnis abhängig. Ein siganese brauch also (relativ) 8 mal mehr essen um die Körpertemperatur zu halten als ein Terraner. Nicht die Ertruser, sondern die Siganesen müßten eigentlich dauernd essen. Siga wurde als warme Welt geschildert, also könnte es dort auch ohne funktionieren – außerhalb ist warme Unterwäsche auf jeden Fall empfole.