3001 – Von Göttern und Gönnern

PR3001

Auch  nach Jahrtausenden praktischer Raumfahrt  ist es natürlich möglich dass sich ein Raumfahrer sich Gedanken über ‘Sprünge’in die Zukunft macht. Besonders wenn selbst davon in größerem Maß betroffen und die Welt so ganz anders aussieht. Nur, diese Sprünge gehören eben auch seit Jahrtausenden zum Leben fast  jedes Reisenden zwischen den Sternen. Sie sind geläufiger als Jet-Lag heutzutage.

Im PR-Kosmos gehört zum Übergang in überlichtschnelles Reisen fast immer eine Mindestgeschwindigkeit von 0,5 c  oder mehr. Das ist aber auch der Bereich in dem Zeitdilatation anfangt im allgemeinen Leben deutlich zu werden. Jede Raumfahrt im Perryversum bedeutet ganz selbstverständlich eine Reise in die Zukunft. Mal mehr, mal weniger. Auf Fernraumschiffen sicher mehr. Von dieser Selbstverständlichkeit ist aber in den Betrachtungen  von Tan und Solemani auf Seite 1 nichts zu spüren. Schade. Wieder eine Chance vertan.

Ned falsch verstehen, die Idee mit den kleinen Kapitelgeschichten ist gut und macht Freude. Nur die Prämisse hat einen Haken.

Der Autor schafft es aber noch auf der ersten Seite noch eine dicke Ungereimtheit unterzubringen. Da wird der Raum geschildert als in einer virtuellen Landschaft befindlich und “man musste schon sehr genau aufpassen, um zu bemerken, dass sich manche Sequenzen nach 3-4 Minuten wiederholen”. Och komm. Selbst einfache Videospiele bieten heute einen Hintergrund der sich über Jahre nicht wiederholt. Warum sollte dann ein virtueller Raum in 3000 Jahren primitiver sein. Ein Raum, der so detailiert rüberkommt, dass man den Unterschied nur über so primitive Fehler bemerkt?

Inhalt: Gute Ideen
Harte Technikfehler: 0
Harte Unschönheiten: Einige – mal abwarten
Standardfehler:  Zeitdilatation, Rechenleistung
Kleie Technikprobleme: Einige.
Handlungsschwächen: Ja
Prognose: Schwierig.

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